Ressourcen verantwortungsvoll nutzen

Wir nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt ernst. Deshalb ist SANHA u.a. Mitglied im Österreichischen Arbeitskreis Kunststoffrecycling. Unter dem Motto „Die Kraft des gemeinsamen Handels“ informierte der ÖAKR am 13. Juni 2017 über aktuelle Aktivitäten.

Das freiwillige flächendeckende Sammel- und Verwertungssystem für gebrauchte Rohre und Formstücke und bei der Verlegung anfallende Rohrreste ist weiter auf Wachstumskurs und verzeichnet aktuell mehr Mitglieder denn je. Seit dem 2. Quartal 2017 wird der ÖAKR von 15 Mitgliedsunternehmen getragen. Derzeit liegen bereits von zwei weiteren Unternehmen Anfragen hinsichtlich Aufnahme in den ÖAKR vor.

Nachhaltig. Verantwortungsvoll. Handeln.

„Mit der ÖAKR-Mitgliedschaft zeigen die Rohrhersteller klar, dass sie ihre gesellschaftliche Verantwortung für die Umwelt und Nachhaltigkeit wahrnehmen und das über den gesamten Produktlebenszyklus“, betonte das ÖAKR-Präsidium.

Die Mitgliedsunternehmen finanzieren das System zur Gänze. Darüber hinaus kümmert sich der Arbeitskreis, dem Repräsentanten der Mitgliedsunternehmen und des OFI (Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik, (ÖAKR-Geschäftsstelle)) angehören, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.   

Als Systempartner des ÖAKR ist die Reststofftechnik GmbH für den praktischen Betrieb  -  Logistik und umweltgerechte Verwertung - verantwortlich. Das Unternehmen zählt zu den in Europa führenden Leitbetrieben im Bereich ressourcenschonender Abfallwirtschaft. Seit April 2017 hält die PDP Holding, die sich im Besitz von Peter Daniell Porsche befindet, 100% der Firmenanteile. Im Fokus steht aktuell die Weiterentwicklung der Recyclingtechnologien und Produktionsanlagen.

Beiträge des ÖAKR zur Nachhaltigkeit 

Seit Beginn der Tätigkeit des ÖAKR im Jahr 1991 bis 2016 konnten ca. 20.800 Tonnen Material gesammelt und einer umweltgerechten Verwertung zugeführt werden. Auf das Vorjahr  entfielen 1.344 Tonnen.  Im Rahmen der Studie „Kunststoffrohr Recycling: Beiträge des ÖAKR zur Nachhaltigkeit 1991 – 2016“  berechnete die denkstatt GmbH die Einsparungen hinsichtlich CO2 und  Primärenergie. So konnten in diesem Zeitraum ca. 19.600 Tonnen CO2 vermieden werden, was ca. 92 Millionen PKW-Kilometern entspricht. Die Energieeinsparung von ca. 890.000 Gigajoule entspricht dem jährlichen Energieaufwand zur Warmwassererzeugung für ca. 340.000 Menschen. Mit der Sammelmenge von 1.344 Tonnen im Jahr 2016 konnten ca. 630 Tonnen CO2 und ca. 43.400 Gigajoule Energie eingespart werden.

 

www.oeakr.at