Kupfer vernichtet Viren. Könnte es jetzt helfen?

Kupfer kann u.a. Norovirus, MRSA, virulente Stämme von E. coli und Coronaviren zerstören - möglicherweise auch den neuen Stamm, der derzeit die COVID-19-Pandemie verursacht.

Die Ausbreitung von mikrobiellen Erregern wie Viren, Bakterien, Pilzen und Schimmelpilzen betrifft jedes Jahr Hunderte Millionen Menschen. Zurzeit wird die Welt durch die Verbreitung eines weiteren neuen Virus aus den Angeln gehoben. Vor allem in hygienisch kritischen Bereichen wie Krankenhäusern und Trinkwasseranlagen werden diese Mikroben täglich bekämpft, um z. B. Krankenhaus-Infektionen zu verhindern.

Hier könnte Kupfer helfen, wenn es in größerem Umfang eingesetzt würde. Die alten Ägypter, Griechen, Römer und Azteken verwendeten Präparate auf Kupferbasis zur Behandlung von Verbrennungen, Halsschmerzen und Hautausschlägen sowie für die tägliche Hygiene. Griechische Soldaten sollen die Bronze ihrer Schwerter in offene Wunden geschabt haben, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu verringern.

Der französische Arzt Victor Burq hat in den 1850er Jahren in Paris verschiedene Cholera-Ausbrüche eingehend untersucht. Er bemerkte, dass Kupferarbeiter - die ansonsten unter sehr schlechten hygienischen Bedingungen lebten - kaum betroffen waren. Tatsächlich konnte Burq während der Epidemien keine Todesfälle von Juwelieren, Gold- oder Kesselschmieden feststellen - all jene, die mit Kupfer arbeiteten. Bei Soldaten stellte er fest, dass auch Musiker, die Blechblasinstrumente spielten (Messing ist teilweise aus Kupfer), geschützt waren.

Kupfer ist antimikrobiell

Heute wissen wir ziemlich gut, was jemanden, der Tag für Tag mit Kupfer umgeht, vor einer bakteriellen Bedrohung schützt: Kupfer ist antimikrobiell. Es tötet Bakterien und Viren, manchmal innerhalb von Minuten. Zu den Mikroben, die Kupfer leicht besiegen kann, gehören das Norovirus, MRSA, ein Staphylokokkenbakterium, das gegen Antibiotika resistent geworden ist, virulente Stämme von E. coli, die lebensmittelbedingte Krankheiten verursachen, und Coronaviren - möglicherweise einschließlich des neuen Stammes, der derzeit die COVID-19-Pandemie verursacht.

Dies hat wichtige Auswirkungen auf die Verwendung dieses Materials: Würde Kupfer häufiger in Krankenhäusern, in Bereichen mit hohem Verkehrsaufkommen, in denen viele Menschen Oberflächen berühren, die von mikrobiellem Leben wimmeln, oder sogar in Trinkwasser-Rohrleitungen eingesetzt, könnte es eine unschätzbare Rolle für die öffentliche Gesundheit spielen. Viele Einrichtungen entscheiden sich jedoch je nach Anwendung für Kunststoff oder Edelstahl. Viele der Mikroben, die uns krank machen, können auf harten Oberflächen bis zu vier oder fünf Tage lang leben. Wenn wir diese Oberflächen berühren, können die Mikroben durch unsere Nase, unseren Mund oder unsere Augen in unseren Körper gelangen und uns infizieren.

Auf Kupferoberflächen sterben Bakterien und Viren ab. Wenn eine Mikrobe auf einer Kupferoberfläche landet, setzt das Kupfer Ionen frei, die elektrisch geladene Teilchen sind. Diese Kupferionen durchdringen die äußeren Membranen und zerstören die gesamte Zelle, einschließlich der DNA oder RNA im Inneren, so dass Bakterien oder Viren nicht mutieren und gegen das Kupfer resistent werden oder Gene (wie bei der Antibiotikaresistenz) an andere Mikroben weitergeben können. Außerdem: Eine Studie aus dem Jahr 2015 ergab, dass ein anderes Coronavirus (229E) eine menschliche Lungenzelle auch noch nach fünf Tagen auf Materialien wie Teflon, Keramik, Glas, Silikonkautschuk und Edelstahl infizieren kann. Auf Kupferlegierungen wurde das Coronavirus jedoch schnell inaktiviert.

Hilft Kupfer gegen Corona?

In einem Test sprühten Forscher des Virologielabors des National Institutes of Health in Montana das Virus auf sieben verschiedene gängige Materialien, berichtete der MIT Technology Review. Sie stellten fest, dass es bis zu drei Tage auf Plastik und Edelstahl überlebte. Das deutet darauf hin, dass Oberflächen in Krankenhäusern oder Stahloberflächen in öffentlichen Verkehrsmitteln Orte sein könnten, an denen sich Menschen die Krankheit einfangen. Schon ein einziges Tröpfchen durch Husten oder Niesen kann eine infektiöse Dosis eines Virus in sich tragen.

Labortests der Europäischen Kupferallianz sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Die nachstehende Grafik zeigt, dass Oberflächen mit einem bestimmten Kupfergehalt Bakterien und Viren in manchmal nur 90 Minuten abtöten (weitere Informationen finden Sie unter https://copperalliance.org.uk/knowledge-base/education/education-resources/copper-pathogens-disease/)

Hätte Kupfer dazu beitragen können, die derzeitige Situation zu verhindern?

Niemand weiß dies mit Sicherheit. Seine Eigenschaften sind jedoch unverkennbar, und nach den Auswirkungen von COVID 19 nicht nur auf die menschliche Gesundheit, sondern auch auf die Wirtschaft zu urteilen, verblassen die vermeintlich höheren Vorlaufkosten sehr schnell.

Ein weiterer hygienisch kritischer Bereich ist das Trinkwasser. Während Wasser als solches keine Coronaviren überträgt und ein Großteil der Rohrleitungen kaum mit der Hand berührt wird, klingt es für viele ziemlich gut, fast unbegrenzt haltbare, völlig wartungsfreie Rohrleitungen und Armaturen mit antimikrobiellen Eigenschaften zu haben, die gleichzeitig ideal für den Kontakt mit Wasser geeignet sind. SANHA bietet verschiedene Rohrsysteme aus Kupfer oder Kupferlegierungen an, von denen viele, wie z. B. die Pressfittings der Serie 6000, über umfangreiche internationale Zertifizierungen etwa von WRAS, CSBT oder TÜV verfügen.

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