Hochwertige Rohrleitungen für Medizinische Gase

Gerade in Krankenhäusern sind die Hygieneanforderungen sehr streng. Das gilt auch für die Vielzahl an Medizinischen Gasen von Sauerstoff über Lachgas bis hin zu Helium. Deshalb muss beispielsweise bei der Montage der Rohrleitungen dafür gesorgt werden, dass auf keinen Fall ein Partikeleintrag stattfindet.

Vor der Montage der Entnahmearmaturen müssen die Leitungen mit medizinischer Druckluft (Definition nach ISO 7396) ausgeblasen werden. Alternativ kann dazu Stickstoff aus Druckflaschen verwendet werden. Es empfiehlt sich, das Ausblasen mit der notwendigen Gasartenkontrolle zu verbinden. Mit dieser Kontrolle wird geprüft, ob an der Entnahmestelle das vorgesehene Gas in der vorgeschriebenen Reinheit austritt. Durch den Gasartentest wird zudem sichergestellt, dass an jeder einzelnen Gasentnahmestelle das jeweils spezifische Gas austritt, also keine falschen Rohrverbindungen vorliegen. 

Wir können die entsprechende Qualität für diesen Anwendungsbereich bestätigen – weitere Informationen zum Thema „Rohrleitungen für Medizinalgase“ sowie Kontaktmöglichkeiten finden Sie im ersten Kommentar. 

Bei sorgfältig verlegten und unter Schutzgas verbundenen Kupferrohren ist eine Reinigung der fertigen Rohrleitung mit Flüssigkeiten weder erforderlich noch zu empfehlen. Reinigungsflüssigkeiten hinterlassen Rückstände, welche dann erneut die Reinheit der Rohrinnenoberflächen in Frage stellen können. Ein Verfahren, um nachträglich Kupferrohre entfetten zu können, ist auf der Baustelle unter Einhaltung der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften nicht praktikabel (Chemikalieneinsatz!). 

Vielmehr erscheint es sinnvoll, sich bei Rohr- und Fittingherstellern wie SANHA über die verfügbaren Qualitäten zu erkundigen – wir können die entsprechende Qualität für diesen Anwendungsbereich bestätigen. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass eine ungeprüfte Auswahl aufgrund bestehender Gewohnheit und Ungenauigkeiten bei der Bestellung sich nur mit sehr hohem Aufwand nachträglich korrigieren lassen. Daher spielt der Bestellvorgang in solchen Fällen eine zentrale Rolle. Idealerweise wird bereits bei der Bestellung der Verwendungszweck (Rohre für Medizinalgase) angegeben. Es sind weiterhin nur solche Kapillarlötfittings einzusetzen, bei denen das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Kupferrohr e.V. dauerhaft aufgebracht ist. 

Die SANHA-Serie 5000 mit der Marke "SA" umfassen Lötfittings aus Kupfer für Kupferrohre nach DIN EN 1057 und DIN EN 13348 zum Hart- und Weichlöten. Alle Produkte sind zertifiziert nach DVGW GW 6 und 8 sowie von der Gütegemeinschaft Kupferrohr e.V. nach RAL RG 641/4 und mit dem entsprechenden RAL-Gütesiegel versehen.