Bleikrise in Newark, New Jersey erreicht Höhepunkt

Viele US-amerikanische Städte kämpfen mit zu hohen Bleibelastungen des Trinkwassers. Jetzt hat die Krise steigender Bleikontamination im Trinkwasser auch Newark, New Jersey, erreicht. Zehntausende von Bewohnern standen an öffentlichen Ausgabestellen für abgefülltes Wasser Schlange.

Bundesbehörden sprachen laut New York Times "dringende Warnungen" aus, Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz zu konsumieren. Gleichzeitig begann die Stadtverwaltung, in mehreren Verteilzentren mit der kostenlosen Ausgabe von abgefülltem Wasser. Mehrere Bundes- und lokale Beamte berichteten übereinstimmend, dass 15.000 der 95.000 Haushalte der Stadt kostenloses Wasser zur Verfügung gestellt bekämen. 

Die zunehmende Sorge um die Unbedenklichkeit des Trinkwassers von Newark erinnert an Flint, Michigan. Hier haben jahrelang überhöhte Bleigehalte bereits zu Anklagen gegen staatliche und lokale Behörden geführt. Die Krise in Newark, einer Stadt mit 285.000 Einwohnern, hatte sich bereits seit Jahren angedeutet. Sie eskalierte jetzt, da Bundesbehörden die Stadt in einem Brief aufforderten, wirksamere Schritte zu unternehmen, um die Bleibelastung zu senken. 

Hauptgrund für die Verunreinigung des Trinkwassers in New Ark sollen alte Bleirohre sein, die in weiten Teilen des Stadtgebiets verlegt sind. Allerdings kommt es oft auch dort zu Überschreitungen des Grenzwerts, wo Bleirohre bereits lange ausgetauscht wurden. Denn auch Hausinstallationen können Blei enthalten. Dieses kann unter Umständen ausgewaschen werden und so ins Trinkwasser gelangen, wo es ein entsprechendes Risiko für die Gesundheit darstellt. Besonders gefährdet sind dabei Säuglinge, Kranke oder auch Menschen mit Vorerkrankungen.

Genau dafür bieten wir bereits seit Jahren verschiedene bleifreie Rohrleitungssysteme an. Neben Edelstahl sind dies vor allem unsere Pressfittings und Gewindefittings der Serien PURAPRESS® und PURAFIT® aus bleifreier Siliziumbronze CuSi sowie Fittings aus CuSi und PPSU für Mehrschichtverbundrohre (3fit®-Press). Verarbeiter sind damit auf der sicheren Seite und vermeiden jegliches Risiko einer teuren und zeitaufwändigen Mängelbeseitigung.