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Zweiter Bauabschnitt für Fachbereich Biologie

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz wird demnächst durch den Bau des zweiten Institutsgebäudes für den Fachbereich Biologie erweitert. Geplant ist, die technischen Anlagen bis zum Herbst 2020 zu installieren. Den Großteil der eingesetzten Rohrleitungssysteme wird Sanha liefern, ebenso wie für den ersten Bauabschnitt.

03.05.2018

Nächster Schritt der Neustrukturierung

Das zweite Institutsgebäude für den Fachbereich Biologie entsteht bald auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität. Es wird später mehrere Einrichtungen aufnehmen –  neben dem Institut für Molekulare Physiologie des Fachbereichs Biologie auch den Bereich Biochemie des Instituts für Pharmazie und Biochemie sowie das Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung. Der erste Bauabschnitt ganz in der Nähe des Botanischen Gartens wird nach drei Jahren Bauzeit voraussichtlich im Laufe dieses Jahres bezogen. In dieses sogenannte BioZentrum I investierte die Universität mit Unterstützung der Landesregierung rund 42 Millionen Euro für moderne lebenswissenschaftliche Forschung. Damit vollzog man einen wesentlichen Schritt hin zur Neustrukturierung der Biologie und dem weiteren Ausbau der Lebenswissenschaften in Mainz. Vorteilhaft ist auch die räumliche Nähe zu weiteren Bereichen der Naturwissenschaften wie das Institut für Molekulare Biologie.

Einfach verpressen durch combipress

Beispielhaft für die Installation kann die Ausführung im BioZentrum I gelten. Ausgehend von der Technikzentrale im Untergeschoss, dem Rückgrat, von dem die weitläufigen Verzweigungen abgehen, wurden die Installationen der Gewerke Heizung, Kälte, Trinkwasser ausgeführt. Bei der Nutzung von Sanha-Systemen konnten die Fachhandwerker auf die Vorteile des einzigartigen Verarbeitungsmerkmals combipress bauen: Die Verarbeitung der Rohre und Fittings wird dabei durch die Eigenschaften Werkzeugkompatibilität, Gleithaftung und „Unverpresst undicht“ wesentlich vereinfacht und die Verarbeitungssicherheit gesteigert. Vorhandene Werkzeuge mit unterschiedlichen Original-Presskonturen (V, M und SA) lassen sich bis einschließlich 54 mm problemlos verwenden. Für größere Dimensionen können die Originalkonturen SA und M genutzt werden. Für den Handwerker bedeutet dies beim Verpressen eine leichtere Handhabung und mehr Sicherheit, denn durch die Werkzeugkompatibilität sind Schaden verursachende Verwechslungen von Pressbacken auf der Baustelle faktisch ausgeschlossen.

Edelstahl für die Trinkwasserinstallation

Der sensible Bereich der Trinkwasserinstallation wurde mit dem Rohrsystem NiroSan® umgesetzt. Dabei handelt es sich um eine hochwertige Produktreihe aus Edelstahl. Das System besteht aus Pressfittings mit einer Formteildichtung aus EPDM und den optimal darauf abgestimmten Systemrohren. Alle Pressfittings werden aus den Werkstoffen 1.4404 (für die Formteile) und 1.4408 (für die Gewindeteile, in Edelstahlfeinguss) gefertigt. Der Werkstoff 1.4404 enthält mindestens 2,3 % Molybdän und weist einen geringeren Kohlenstoffanteil als der konventionelle Werkstoff 1.4401 auf. Damit überzeugt er durch seine deutlich höhere Korrosionsresistenz. Das NiroSan®-Presssystem verfügt über alle Prüfungen und ist von allen namhaften europäischen Zertifizierungsstellen zugelassen.

Das Produktportfolio umfasst die Dimensionen von 15 bis 108 mm, als maximaler Betriebsdruck wird 16 bar angegeben. Neben der hohen Qualität punktet NiroSan® durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten bis hin zum Biegen, was durch das Herstellverfahren mit WIG-Schweißung und der daraus resultierenden homogenen und flexiblen Schweißnaht sehr viel besser möglich ist. Bei der Verarbeitung wurde konsequent darauf geachtet, Rohröffnungen bei jeder Arbeitsunterbrechung zu verschließen. Diese Sorgfalt ist aus Gründen der Hygiene unerlässlich, denn eingetragene Schmutzpartikel würden später zwangsläufig zu Problemen führen. Zum Einsatz kam das Rohrleitungssystem NiroSan® bis zur Dimension 35 mm.

System NiroTherm® für Kälte

Das Universitätsgebäude wird mit dem Presssystem NiroTherm® für den Bereich Kälte ausgestattet. Das Rohrleitungssystem besteht aus hochwertigen Edelstahl-Pressfittings mit einer schwarzen Formteildichtung aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) und Edelstahlrohren nach DIN EN 10312. Es wird aus dem Werkstoff Nr. 1.4301 gefertigt. NiroTherm® bietet eine sinnvolle, qualitativ äußerst hochwertige und dabei wirtschaftliche Alternative zu geschlossenen Systemen aus herkömmlichen Werkstoffen, beispielsweise C-Stahl, denn es lassen sich damit oftmals hohe Arbeitskosten für eine aufwendige Isolierung gegen Feuchte einsparen. NiroTherm®-Pressfittings sind außen zusätzlich zur Systembezeichnung durch einen roten Punkt gekennzeichnet. Sie lassen sich so auch auf der Baustelle gut von anderen Fittings unterscheiden.

Wirtschaftliche Heizungsverrohrung 

Bei der Heizungsverrohrung wählten die Verantwortlichen Sanha-Therm. Dabei handelt es sich um eine äußerst wirtschaftliche Lösung für geschlossene Heizungsinstallationen. Das Sanha-System besteht aus Pressfittings mit einer schwarzen Formteildichtung aus EPDM und C-Stahl-Rohren. Da die Innenfläche unverzinkt ist, eignen sich diese Produkte besonders für die Heizung. Von ihnen geht keine Gefahr der Pumpenverschmutzung aus. Sie stehen in Rohraußendurchmessern von 12 bis 108 mm zur Verfügung. Als Betriebstemperatur gibt der Hersteller -30 °C bis 120 °C an. Ausgehend von der Technikzentrale im Untergeschoss wurden alle Geschosse ausgestattet.