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Trinkwasser: Grenzwerte oft überschritten

Ab dem Hausanschluss nimmt die sonst sehr gute Wasserqualität oft rapide ab. Das gilt jedenfalls für die österreichische Hauptstadt Wien. Hausinstallationen, Leitungsschäden oder nicht fachgerecht durchgeführte Umbauarbeiten üben einen negativen Einfluss auf die Wasserqualität aus. Schwermetalle wie Blei oder Nickel können ins Trinkwasser gelangen und für Grenzwertüberschreitungen sorgen, so die Fachzeitschrift tga. Dabei können Installateure von vornherein bleifreie Fittings wie z. B. PURAPRESS® einsetzen und so diese Risiken vermeiden.

25.04.2018

Ab dem Hausanschluss nimmt die sonst sehr gute Wasserqualität oft rapide ab. Das gilt jedenfalls für die österreichische Hauptstadt Wien. Hausinstallationen, Leitungsschäden oder nicht fachgerecht durchgeführte Umbauarbeiten üben einen negativen Einfluss auf die Wasserqualität aus. Schwermetalle wie Blei oder Nickel können ins Trinkwasser gelangen und für Grenzwertüberschreitungen sorgen, so die Fachzeitschrift tga. Dabei können Installateure von vornherein bleifreie Serien einsetzen und so diese Risiken vermeiden. 

Trinkwasser in Wien mit höchster Belastung

Der Wasseranalyse-Spezialist Aqa hat jüngst mehrere tausend Proben von österreichischen Haushalten untersucht. Ergebnis: Mehr als 6 Prozent der Haushalte weisen eine Grenzwertüberschreitung bei Blei auf. Wird nur der erste Wasserschwall analysiert, steigt der Wert sogar auf das Doppelte an, wie die Fachzeitschrift tga berichtet. Spitzenreiter ist dabei Wien: Bei 11,1 Prozent der Wiener Haushalte konnten zu hohe Belastungen mit Blei im Trinkwasser nachgewiesen werden. 

Bleifreie Fittings erhöhen Sicherheit

Wer als Installateur von vornherein auf bleifrei setzt, ist auch später auf der sicheren Seite. Denn schließlich kann kein Blei ans Trinkwasser abgegeben werden, was kein Blei enthält. Daher bieten wir bereits seit Jahren verschiedene bleifreie Fittingserien an. Neben Press- und Übergangsfittings der Serie 8000 PURAPRESS® sind dies Gewindefittings der Serie 3000 PURAFIT® sowie 3fit®-Press- und Steckfittings für Mehrschichtverbundrohre. Alle bestehen aus der Kupferlegierung CuSi, die zudem vom Umweltbundesamt UBA als trinkwasserhygienisch geeigneter Werkstoff gelistet wird.

Installations-Grundsätze beachten

Hinzu kommt: Bereits bei der Planung und Installation sollten einige Grundsätze beachtet werden. Diese gelten für Neubauten und Bestandsgebäude gleichermaßen. So ist es wichtig, Stagnation in Totsträngen oder selten genutzten Leitungen zu vermeiden. Stehendes Wasser bietet oft ein ideales Nährbett für Bakterien wie Legionellen. SANHA empfiehlt daher eine entsprechende Schleifeninstallation, die leicht mit unseren Doppelwandscheiben aus CuSi oder Edelstahl fertigestellt werden kann.

Mehr Tipps für eine einwandfreie Trinkwasserinstallation finden Sie in unserem Whitepaper.