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Neue Regelungen für die Legionellenprüfung

19.02.2018

Die überarbeitete Trinkwasserverordnung (TrinkwV), welche am 9. Januar 2018 in Kraft trat, beinhaltet neue Richtlinien zur Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen in Mehrfamilienhäusern. Vorab wurde unter anderem darüber debattiert, ob der Trinkwasseranlagen-Inhaber den Auftrag zur Legionellenuntersuchung künftig nur noch direkt an das Labor übergeben dürfe oder weiterhin externe Dienstleister hinzugezogen werden können. Jetzt steht fest: Auch künftig dürfen externe Dienstleister zwischengeschaltet werden. 

Labor muss Amt informieren
Von einer Kontamination wird gesprochen, wenn eine Trinkwasserprobe den technischen Maßnahmenwert von 100 koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter überschreitet. Bislang wurde der Auftraggeber vom Dienstleister informiert und musste sich anschließend mit dem Befund an das Gesundheitsamt wenden. Ab sofort wird dieser Schritt übersprungen, da nun das Labor dazu verpflichtet ist, eine entdeckte Kontamination direkt dem Gesundheitsamt zu melden. 
Eine weitere Neuerung ist die Prüfung der Trinkwasseranlage von Neubauten innerhalb eines Jahres; zuvor gab es hierfür keine gesetzliche Frist. Auch für Mieter wird es nun transparenter, da Eigentümer ab sofort verpflichtet sind, dem Mieter auf Nachfrage alle Einzelergebnisse des Trinkwassertests mitzuteilen.

Faktoren für gutes Trinkwasser

Die Trinkwasserqualität kann unter anderem durch die Rohrleitungsinstallation, durch Kontakt mit ungeeigneten Werkstoffen oder durch Stagnation in weniger genutzten Leitungsabschnitten beeinträchtigt werden. Wenn diese Faktoren bei einer Trinkwasserinstallation nicht beachtet werden, wird das Wachstum von Bakterien gefördert.

Schleifeninstallation verhindert Stagnation des Trinkwassers

Rohrleitungssysteme von SANHA erfüllen die hohen Ansprüche an den verwendeten Werkstoff in vollem Umfang. Je nach Anwendungsfall und Trinkwasserbeschaffenheit stehen bei uns Systeme aus verschiedenen Edelstahlsorten, Kupfer, bleifreien Kupferlegierungen und/oder Kunststoff zur Verfügung, die in allen Situationen eine bedarfsgerechte Lösung ermöglichen und so entscheidend zu einem optimalen Schutz der Trinkwasserqualität beitragen. Entnahmestellen sollten möglichst in „Schleifenform“ angeschlossen werden, um Stagnation zu verhindern. SANHA bietet dazu entsprechende Doppelwandscheiben aus Edelstahl oder CuSi an, mit denen eine Rohrleitung leicht als Schleifen- oder Ringleitung ausgelegt werden kann.