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Ersatz für F-Gase: Rohrleitungssysteme für CO2

Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) sind ein Sammelbegriff für HFCs (Fluorkohlenwasserstoffe), PFCs (Perfluorkohlenwasserstoffe) und SF6 (Schwefelhexafluorid). F-Gase haben einen sehr hohen GWP-Wert (Global Warming Potential). Das bedeutet, dass sie einen großen negativen Einfluss auf die globale Erwärmung haben. HFCs tragen am deutlichsten zu den F-Gas-Eemissionen bei. Als alternatives Kältemittel in Kälteanwendungen eignet sich CO2. SANHA bietet dafür mit RefHP und NiroTherm hervorragende Alternativen.

16.01.2019

Neue Vorschriften für Kühlanwendungen 

Ziel ist es, die Verwendung von F-Gasen mit hohem GWP-Wert schrittweise einzustellen und durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Aus diesem Grund werden auf globaler, europäischer und nationaler Ebene Maßnahmen und Initiativen entwickelt, die darauf abzielen, bis 2030 eine Reduktion um rund 79 % gegenüber 2015 zu erreichen. 

  • Ab 2020 ist es verboten, neue Kühlanwendungen mit HFKWs mit einem GWP-Wert von mehr als 2500 in Verkehr zu bringen. Die Verwendung von neu produzierten F-Gasen mit einem GWP-Wert von 2500 oder mehr in bestehenden Kühlsystemen wird ebenfalls eingestellt.  

  • Ab 2022 wird der GWP-Wert solcher Anlagen auf 150 begrenzt sein. 

CO2 als umweltfreundliche Alternative braucht optimale Rohrleitungssysteme 

Um den Anforderungen an einen besseren Umweltschutz gerecht zu werden, verwenden immer mehr industrielle und gewerbliche Kälteanlagen CO2 als Kältemittel. Mit einem GWP-Wert von 1 ist CO2 die umweltfreundlichste Alternative. Speziell für diese Anwendung bietet SANHA das Rohrleitungssystem RefHP an. Die Lötfittings und -rohre bestehen aus CuFe2P (Kupfer-Eisen) und sind für Betriebsdrücke bis 130 bar bei einer Betriebstemperatur von bis zu 150°C entwickelt. Die Auswahl an Armaturen ist bis zu einer Größe von 2 1/8" erhältlich. 

Installationsbetriebe und Kälteanlagenbauer entscheiden sich zunehmend für Lösungen aus Kupfer-Eisen anstelle von Stahl oder Edelstahl. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Installationskosten sind viel geringer, da diese Fittings anstelle des WIG-Schweißens gelötet werden können. Viele Installationsunternehmen verfügen über Fachleute, die löten können und nicht auf externe Unternehmen zurückgreifen müssen. Selbst der Einsatz von WIG-Schweißern kostet aufgrund der höheren Stundenlöhne sowie der jährlich zu absolvierenden Pflichtschulungen enorm viel Geld. 

Weitere Informationen über das RefHP-System finden Sie hier.